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Star des Monats

August 2010

Ole Kostorz

Ole Benedict Kostorz ist 28 Jahre alt und startet für Trisport Menden. Im Sommer 2009 gewann der 186cm große Sportler im newbalanceblog einen Trainingsplan für die Vorbereitung auf seine erste Ironman-Distanz, den Challenge Roth im Jahr 2010. finisher concepts-Trainer Matthias Heim bereitete ihn dann über Monate auf den Tag X vor. Mit Marathon-Bestzeit und auch sonst toller Leistung belohnte sich Ole Kostorz, der im Dezember 2007 mit dem Ausdauersport begann, für die Mühen der vergangenen Monate.

Seinen Erlebnisbericht lesen Sie hier:

"Nachdem ich im Herbst des letzten Jahres einen von drei Trainingsplänen auf Newbalanceblog.de gewonnen hatte, dachte ich noch naiv: Na gut, jetzt hast Du einen personalisierten Plan gewonnen. Aber mit nem bisschen Reinlesen hättest Du das auch so schaffen können, dafür bekommst Du aber bestimmt ein schönes Outfit samt Schuhe von New Balance. Im Nachhinein kann ich jetzt nur sagen: Ich glaube nicht, dass ich meine erste Triathlon-Langdistanz ohne meinen Trainer Matthias Heim (www.finisherconcepts.de) so gut geschafft hätte. Wenn überhaupt…

Nach fast 8 Monaten (Start war der 1. November 2010 “Novemba!!!”) Training und insgesamt 380 Stunden, war für mich der große Tag zum Greifen nah. 108 km Schwimmen, fast 4000 km Rad und über 1200 km Laufen haben aus meinem vorher noch mit 86 kg bei einer Körpergröße von 1,86 m nicht gerade schlanken Menschen einen 77 kg leichten, für die beste Ehefrau der Welt noch attraktiver erscheinenden Herrn Ende der Zwanziger gemacht Aber vor allem hat mein Körper in der Zeit gelernt, bei längeren Belastungen die verbliebenen Fettreserven anzugehen.

Drei Tage vor dem Wettkampf hieß es schon mal: “auf nach Roth!”. Akklimatisieren, zurechtfinden, Ruhe finden, Bike ein-checken,… Am 18. Juli aber um 3:00 war dann Schluss mit lustig: Aufstehen!!! Gefrühstückt, frisch gemacht und ab nach Hilpoltstein zum Schwimmstart, wo ich mein Radl am Vortag schon unter einer weißen Tüte geparkt hatte. Da mein Quartier etwas außerhalb lag, war es noch ein Stückchen morgens zu fahren. Arrival at Transition Zone 1: 4:50. Wie in den letzten Monaten auch: Ganz nach Plan!

Start war um 7:25. Also hatte ich noch genug Zeit, frische Luft auf die Reifen zu bringen und in den Neo zu schlüpfen. Um 7:20 ging’s dann ins Wasser. Erfreulicherweise entdeckte ich noch meine Unterstützer (Familie und Freunde) auf der gegenüberliegenden Kanalseite. Jetzt konnte eigentlich nix mehr schiefgehen. Um 7:25 dann der Startschuss. Meine Arme fühlten sich an, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. Es lief. Bzw.: Schwamm! Nach 25 Minuten dann der erste Wendepunkt kurz hinter der Brücke. Knappe 25 Mnuten! Hochrechnungen im Sauerstoffarmen Hirn ergaben eine vermutliche Endzeit von unter 1:15. Cool! Tempo beibehalten, das könnte persönlicher Rekord werden! Aber nicht zu viele Körner verschießen! Nach 1:10 war ich dann aus dem Wasser, 10 Minuten schneller als irgendwann man erhofft.

Fünf Minuten (Umziehen und mal für junge Burschen) später, saß ich dann auf meinem schwarzen Renner. Wunderschöne Radstrecke… und nach knappen 80 km: Solarer Berg. Bekomme schon wieder Gänsehaut, wenn ich gerade dran denke! Von unten sieht’s so aus, als ob die Triathleten in der Menschenmasse verschluckt werden. Mittendrin sind Pfeifen, Ratschen, und Hände die Dich den Berg hochschieben. Nur Überholen verbietet sich hier! Nach 5:52 auf dem Bock durfte ich ihn auch schon wieder in der Wechselzone 2 abgeben und die Laufschuhe schnüren. “Jetzt noch eben nen Marathon, dann war es das!” Und tatsächlich: Wirklich weh tat der Marathon nicht. Erst ab km 30 machten sich Schmerzen im hinteren Knie-Bereich breit, aber von Mangel an Energie kann keine Rede sein, so dass ich mit 4:03 sogar noch meine persönliche Marathonbestzeit um 3 Minuten toppen konnte. Im Ziel angekommen kamen mir die 11:13, die ich dann gebraucht habe, gar nicht so lang vor. Ein unbeschreibliches Gefühl! Hier in Roth ist jeder Sieger! Medaille von Chrissie entgegengenommen, Massage, Duschen. Die Tage drauf war sogar Treppensteigen immer noch möglich.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an das Team von Newbalanceblog.de aber vor allem an meinen “Trainer” Matthias Heim! Einfach klasse die Unterstützung! So viel habe ich über Sport in den letzten 28 Jahren nicht gelernt wie im letzten halben Jahr!

So, jetzt gehts erstmal in den Urlaub! Füße hoch. Nächstes Jahr wartet die Challenge Kopenhagen auf mich. Das Langdistanzfieber hat mich gepackt….

Zahlen: 380 Stunden Training seit November sind vorbei. 108 km Schwimmen, 3880 km Radfahren und 1240 km Laufen haben mich seitdem auf den gestrigen Tag vorbereitet… Der Wettkampf war dann in 11:13 vorbei. 3,8 km Schwimmen in 1:10, 180 km Radfahren in 5:50, und den Marathon in 4:03 + Kleiderwechseln

Viel Spaß beim Fotos gucken:
picasaweb.google.de


Feinste Grüße,
der Ole"

   

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